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Eltern & Kinder

Eltern & Kinder

Bettnässen

Das meist nächtliche Einnässen im Bett - vom Mediziner Enuresis nocturnum genannt - gehört im Erfahrungsaustausch unter Eltern oft noch zu den Tabuthemen. Gemeint ist nämlich nicht die normale Windelphase des Säuglings oder Kleinkindes, sondern das Fortbestehen einer unkontrollierten Blasenentleerung über das fünfte Lebensjahr hinaus.

Drei-Monats-Koliken

Bis an den Rand der Verzweiflung werden Eltern oft durch ihren scheinbar grundlos schreienden Säugling gebracht. Oft schieben gerade Mütter ein großes Schlafdefizit wegen durchwachter Nächte vor sich her, die Nerven liegen blank und keine noch so gut gemeinten Ratschläge und Tipps anderer Mütter helfen nachhaltig.
Oft hilft nur stundenlanges Herumtragen der Knirpse und vielfach müssen sich Mütter zu Unrecht den Vorwurf des "Verwöhnens" gefallen lassen.
Für betroffene Eltern und Kinder mag es nur ein schwacher Trost sein, aber es gilt: Koliken gehen vorüber!

Kinderkrankheiten

Unter dem Begriff Kinderkrankheiten wird eine Reihe von viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten zusammengefasst.
Die meisten dieser Krankheiten können auch Erwachsene betreffen und verlaufen dann oft schwerer als im Kindesalter. Die wichtigsten Kinderkrankheiten sind die Masern, die Röteln, der Mumps, die Diphtherie, die Windpocken, die Poliomyelitis anterior acuta ("Polio"), der Keuchhusten, die Ringelröteln und der Scharlach.

Krupp und Pseudokrupp

Auch wenn die die Verwendung des gleichen Wortstammes etwas anderes vermuten lässt - bei Krupp und Pseudokrupp handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Erkrankungen. Gemeinsam ist beiden Erkrankungen der durch eine entzündliche Schwellung im Kehlkopfbereich hervorgerufene bellende Husten ("Croup").

Mittelohrentzündungen

Eine Entzündung des Mittelohrs, die in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle bakteriellen Ursprungs ist, stellt eine häufige Erkrankung des Säuglings- und frühen Kindesalters dar. Ursächlich ist dafür die in diesem Alter kurze und relativ weit geöffnete Eustachische Röhre verantwortlich, die ein Aufsteigen von Keimen aus der Nasenhaupthöhle begünstigt.

Stillen

Für Kinder ist eine ausgewogene Ernährung, die sie mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, noch wichtiger als für Erwachsene, da sie sich in einer stetigen Entwicklung und Reifung befinden.
Im Rahmen dieser Entwicklungsprozesse ist der Organismus besonders anfällig für Störeinflüsse, zu denen nicht zuletzt die unzureichende Zufuhr von Nährstoffen gehört. Um eine bestmögliche Entwicklung des Kindes zu erreichen, müssen ernährungsbedingte (alimentäre) Mangelsituationen unbedingt verhindert werden.

Übergewicht bei Kindern

Übergewicht bei Kindern ist ein Problem von zunehmender gesundheitsökonomischer Bedeutung.
Noch nie waren so viele Kinder und Jugendliche übergewichtig wie heute. Die Daten zur genauen Anzahl übergewichtiger Kinder sind uneindeutig. In verschiedenen Studien wird von 10 bis 30 % übergewichtigen Kindern ausgegangen.

Vorsorgeuntersuchungen

Das Kind ist in seiner Wachstums- und Entwicklungsphase für Störungen besonders anfällig. Störungen einer Entwicklungsstufe wirken sich zudem oft gravierend auf die weitere Entwicklung des Kindes aus.
So führen z.B. Schwachsichtigkeiten eines Auges zu einer verminderten Reifung des für dieses Auge zuständigen Hirnareals. Gleichzeitig haben viele Behandlungen vor Abschluss der Entwicklung die größte Aussicht auf Erfolg.

Windeldermatitis und Hautpflege

Die Windeldermatitis ist eine Reizung der kindlichen Haut durch längeren Kontakt mit Urin und Stuhl, eventuell verbunden mit einer Infektion durch Bakterien oder Pilze.
Sie ist eine häufige Erkrankung bei Kindern im Windelalter.
Beinahe jedes Kind ist zumindest ein Mal von einer leichten Windeldermatitis betroffen.


Diese Informationen stellen keinen Ersatz für die professionelle Beratung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte dar. Der Inhalt von www.apotheke-westerhausen.de kann und darf nicht dazu dienen, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen. Medikamente sollten niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker eingenommen werden.
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